Der Weg zur Stadt
Der
Name Denia stammt ursprünglich von den Römern, die den
Küstenort Dianum nannten und ihn zu einem wichtigen Stützpunkt
auf dem Weg von Rom nach Nordafrika machten. Um das 5. Jhd. dominierten
hier kurzfristig die Westgoten, um dann ca. 713 vom Islam abgelöst
zu werden. Da bekam der Ort den Namen Deniya. Ca. 1036 erhielt der
Ort das Recht, sich fortan Fürstentum, Taifa de Deniya, nennen
zu dürfen, bis Jaime I. die Stadt 1244 zurückeroberte.
Ab sofort hieß der Ort Denia und wurde im 14. Jhd. zur Grafschaft,
ab 1612 dann zur Stadt.
Das moderne Denia
Einen
wahren Aufschwung erlebte die Stadt Mitte des 19 Jh.s durch die
Herstellung und Verarbeitung von Rosinen. Als sich das Geschäft
mit den Rosinen nicht mehr lohnte, begann mit dem Tourismus um 1961
eine neue, bis heute währende Blütezeit; viele Serviceeinrichtungen
für Residenten haben sich hier seitdem angesiedelt wie z.B.
mehrsprachigen Anwälte, Ärzte, Handwerker usw.
|